Gute Gründe für den MAX-Award

MAX-Award: Deep Dive zum modernsten Dialogmarketingwettbewerb Deutschlands

MAX-Award: Schreib die Geschichte des Dialogmarketingwettbewerbs fort!

Digital Touchpoints, Marketing Automation, Omni-Channel-Marketing: Begriffe, die heute zum normalen Sprachgebrauch eines jeden Marketers gehören, hatten zu den Zeiten, als der Vorgänger des Deutschen Dialogmarketing Verbands (DDV), die Arbeitsgemeinschaft der Adressenverleger (ADV), den Grundstein für den heutigen MAX-Award legten, noch niemand auf dem Schirm. Lange vor Bits und Bytes, Internet und dem Digitalisierungshype beschloss der Vorsitzende des ADV, Heinz Fischer, Mitte der 1960er Jahre, die besten Direktmarketingkampagnen in Deutschland als Begleitprogramm der Wanderausstellung „Direktwerbung in den USA“ zu präsentieren.

1967 wurde die Kampagnen-Show in den jährlichen Fachkongress – die spätere DIMA – des ADV einbezogen und gewann damit allmählich an Zulauf. Dieser neue deutsche Wettbewerb wurde schnell ein Renner: So waren 1969 schon 116 Direktwerbekampagnen auf der ADV-Veranstaltung im Frankfurter Hoechst-Pavillon zu sehen. Die Kampagnen-Show der 1960er Jahre legte den Grundstein für die Entwicklung des Deutschen Dialogmarketing Preises (ddp) und jetzigen MAX-Awards im Laufe der Verbandsgeschichte.

1983 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des ddp. Die Deutsche Post AG, damals noch Deutsche Bundespost, stieg als Hauptsponsor beim Wettbewerb des ADV ein. 1984 wurde der alljährliche ADV-Wettbewerb um die besten Direktmarketingkampagnen erstmals unter dem Label „Deutscher Direktmarketing Preis“ verliehen. Über die Jahre avancierte der ddp zur begehrtesten Trophäe der deutschen Dialog-Branche. Einmal im Jahr ehrt der Verband damit Dienstleister und deren Auftraggeber für kreative und erfolgreiche Direktmarketing-Kampagnen. 1988 wurde zum ersten Mal die DIMA in Wiesbaden zum Austragungsort für die Preisverleihung.

In den 90er Jahren machte zunächst zaghaft das Wort von der „Integrierten“ oder „Ganzheitlichen Kommunikation“ die Runde, was aber lange Zeit mehr blanke Theorie als erfolgreiche Praxis blieb. Ziel war es, die Konsumenten auf allen Wegen – ob nun klassisch per TV-Spot, Radio oder Plakat oder im Dialog per Brief oder Telefon – konsistent anzusprechen und die Marken aus einem Guss zu präsentieren. Crossmediales und Multichannel-Marketing wurden zu strategischen Größen. Ende der 1990er Jahre kündigten sich erste Vorboten der digitalen Revolution an. Die Digitalisierung war ein Turbo für das Dialogmarketing, denn je weiter sie fortschritt, umso wichtiger wurde es, Dialoge zu beherrschen. 1999 wurde der Preis von der DIMA ausgegliedert und zum ersten Mal als eigenständige Veranstaltung in Berlin-Tempelhof überreicht.

In den 2000er Jahren wurde Dialogmarketing zum festen Begriff der Marketingbranche. Social Media, Communities, Foren und Blogs, Videoplattformen, E-Mails und Messenger wurden zu selbstverständlichen Bestandteilen des kommunikativen Alltags – und somit waren Menschen besser informiert denn je. Sie tauschen sich seitdem intensiv über Unternehmen und Produkte aus. 2006 wurden die Awards für die „Agentur des Jahres“ und „Best in Show“ beim ddp eingeführt. Mit der Umbenennung des DDV zum Deutschen Dialogmarketing Verband 2008 wurde der Wettbewerb ab diesem Zeitpunkt einmal jährlich unter dem Namen Deutscher Dialogmarketing Preis vergeben.

Heute ermöglichen es neue digitale Touchpoints Unternehmen zunehmend, rund um die Uhr mit dem Kunden in Kontakt zu treten, immer mehr Daten vervollständigen das Wissen über die Kundenerwartungen, aus Multichannel wird zunehmend Omnichannel. Dialog findet überall rund um die Uhr statt – und das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der kreativen Köpfe in Agenturen und Unternehmen. Aus diesem Grund hat sich der DDV nach 33 Jahren dazu entschieden, den ddp weiter zu entwickeln und den MAX-Award kreiert.

2017 war das Geburtsjahr des neuen Wettbewerbs für dialogische Kommunikation im digitalen Zeitalter. Ein völlig neues Konzept macht den MAX so einzigartig und wertvoll. Zum ersten Mal in der Award-Geschichte des DDV werden die Sieger nicht durch eine Jury festgelegt. Stattdessen ist die breite Öffentlichkeit dazu aufgerufen, über die von einer Vorjury ausgewählten, maximal 30 besten Dialogkampagnen des Jahres in einem öffentlichen Online-Voting abzustimmen. Das schafft maximale Transparenz und Interaktivität bei der Ermittlung der Gewinner. Die Kategorien umfassen sämtliche Facetten zeitgemäßer, moderner Dialogkommunikation. Außerdem kann jede Arbeit – ganz egal in wie vielen Kategorien sie eingereicht wurde – nur einen MAX gewinnen.

Ein öffentliches Online-Voting in der Zeit vom 9. bis zum 24. April 2021 entscheidet über die Platzierung der Arbeiten. Erst mit Ausstrahlung der Preisverleihung am 4. Mai 2021 über die Webseite, Facebook und Youtube wird bekannt gegeben, welche Arbeiten Gold, Silber und Bronze gewinnen.

Die Einreichungsphase für den MAX 2021 läuft noch bis zum 26. Februar. Zur Wahl stehen 27 Kategorien sowie zwei Sonderpreise. Nach einer Beurteilung der Cases in einer von drei voneinander unabhängigen Fachjurys zu den Themen Consumer Involvement, Data & Digitalization und Brand Activation, legt die Entscheidungs-Jury anschließend die Shortlist fest.

Hast Du das Zeug, die Geschichte des Deutschen Dialogmarketing Preises fortzuschreiben und Dir den MAX zu holen? Dann reich jetzt ein!

Alle Infos zum Wettbewerb und die Möglichkeit zur Einreichung gibt es hier!

Boris von Nagy, Leiter Kommunikation, Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.

 

Emotional Distancing – Was Unternehmen durch Corona wirklich in Gefahr bringt

Wie man sich mit den richtigen Dialogmarketingstrategien nachhaltig vor Entfremdung und Kundenverlust schützt.

Wer seine Kunden wirklich kennt, kann ihnen relevanten Content liefern und positive Erlebnisse bieten. Und damit das Emotionskonto auf der Habenseite befüllen und aus der Versenkung holen. Nicht nur als Push. Oder als Pull. Sondern im Dialog. Was bedeutet: lernend. Auf Erfahrungen und Aktionen aufbauend. Echte Beziehungspflege. Es ist so einfach: ein Response auf einen Post. Der kleine persönliche Gruß per E-Mail. Das hilfreiche Tutorial per Youtube. Der gut geführte Service-Chat... Das alles zahlt sich in der Krise sofort aus – und noch viel mehr, wenn diese endlich beendet ist. Doch einige tun sich schwer damit:

Der stationäre Einzelhandel, Gastronomie und Hotels, Events- und Touristikanbieter, die Liste von Branchen, die durch COVID-19 in ihrer Existenz ernsthaft bedroht sind, ist lang. Die Notwendigkeit einer schnellen Digitalisierung von Geschäftsmodellen wird von niemandem mehr geleugnet. Es wird investiert: in neue Digitalexperten. In Technik. In Prozessberatung. Diese Konzentration auf den Umbau des eigenen Unternehmens rückt Investitionen in einen der wichtigsten Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg in den Hintergrund: die eigenen Kunden. Gerade jetzt, wo wir uns im Lockdown befinden und viele Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte nicht anbieten können, sollte eine regelmäßige Kontaktaufnahme selbstverständlich sein. Doch weit gefehlt. Es herrscht vielerorts Funkstille.

Offensichtlich werden sich kaum Gedanken gemacht, wann zuletzt ein Kunde einen positiven Kontakt mit dem eigenen Unternehmen hatte. Entsprechend wird die große Gefahr des „Emotional Distancing“ übersehen oder falsch eingeschätzt.

Das bekannte „Physical Distancing“ ist leicht zu messen: zum Beispiel in fehlenden Besuchen oder rückläufigen Verkäufen. Die mentale Entfremdung ist viel schwerer zu erheben. Dabei muss jedem klar sein. Der bekannte Markendreiklang (Bekanntheit, Sympathie, Kaufbereitschaft) dreht sich seit Monaten ins Negative: Weniger Kontakte führen zu weniger Sympathie und zu weniger Kaufbereitschaft.

Die Ursachen für diesen Effekt sind psychologisch sehr einfach zu erklären. Zu jeder Marke und zu jedem Unternehmen gibt es im Kopf eines Konsumenten ein individuelles Emotionskonto. Jeder Kontakt, jedes Erlebnis mit einem Unternehmen oder einer Marke wird als Lustgewinn oder als Schmerz abgespeichert. Dabei zählen ALLE Erlebnisse. Nicht nur die vordergründigen Produktleistungen, sondern auch und gerade Service- oder Kommunikationserlebnisse.

Ein zweiter gefährlicher Effekt kommt hinzu: die emotionale Verblassung. Emotionskonten, die nicht regelmäßig befüllt werden, rücken in der Wahrnehmung immer weiter nach hinten. So wie ungenutzte Apps auf dem Handy.

Dabei besteht genau jetzt die riesengroße Chance, durch einen regelmäßigen, engen, berührenden Dialog das eigene Emotionskonto zu pflegen und aufzufüllen. Alle Menschen sind derzeit reduziert auf sehr begrenzte Räume. Die physische Bewegungsfreiheit ist kleiner geworden.

Aber wie bringen sich die Unternehmen in Erinnerung, die vor Corona viel genutzt wurden, und nun in Warteposition stehen? Jetzt rächt sich, dass in den letzten Jahren zu wenig in die Weiterentwicklung von CRM-Strategien investiert wurde, vielfach Kunden-Datenbanken auf dem Stand vor 15 Jahren sind. Viele Informationen werden weder erhoben noch gespeichert und schon gar nicht ausgewertet. Tragisch auch, dass Kundendialoge im Performancezeitalter vielfach nur als Transaktionen erfasst werden. Die Digitalisierung läuft ins Leere, wenn die Kundendaten und die Kundenkommunikation nicht mitgezogen werden. Von einer holistischen Betrachtung der Customer Journey sind viele Unternehmen leider weit entfernt. Direct-to-Consumer klingt verheißungsvoll, ist ohne Kundendaten und ohne entsprechende Kundenkommunikation aber ein steiniger Weg.

Dabei sind die notwendigen Bausteine für eine Re-Emotionalisierung keine Rocket-Science: CRM, Content und Social Media bilden das magische Dreieck eines wirkungsvollen Dialogmarketings der Zukunft, das Kunden gewinnt, bindet und deren Wert nachhaltig steigert.

Welche Unternehmen dabei besonders clever und wirkungsvoll vorgehen, zeichnet jedes Jahr aufs Neue der MAX-Award, Deutschlands renommiertester Preis für Dialogmarketing, aus. Ausgezeichnete Arbeiten finden sich im Archiv des MAX-Awards. Wer in 2021 dazu gehören und wissen will, wie gut die eigenen Strategien sind, reicht jetzt ein.

Bis zum 19. Februar läuft die Einreichungsfrist. Bewerben Sie sich jetzt hier!

Matthias Berndt, Executive Client Partner, Digitas Pixelpark und Vorsitzender des DDV Kompetenz-Centers Agenturen

 

Vom Dialog zum MAXilog

Krisen haben ja auch ihr Gutes: in ganz verschiedener Hinsicht bergen sie Chancen. Vieles
machen sie sichtbar… auch ganz banale Dinge. In unserer Branche zum Beispiel, dass es für
tolle Kreation nicht immer monatelange Produktionen und Koffer voller Geld braucht.
Gut zuhören, verstehen was die Menschen bewegt, sich auf sein Gegenüber wirklich
einlassen, und dann am besten nicht nur emotionale Botschaften rausballern, sondern in den
Austausch gehen. Reaktionen zulassen. Resonanz herauskitzeln. Darin lag eine
kommunikative Chance, die 2020 viele Unternehmen genutzt haben.


Als Kreative begeistert mich, wie viele Marken sich im letzten Jahr schnell auf die völlig
veränderten Umstände eingestellt haben. Oft mit ganz einfachen Ideen, mit besonders
emotionalen Kampagnen, … und mit sehr offenen, intensiven Dialogen. Es ist natürlich die
DNA von Dialogmarketing-Kampagnen, dass gerade die besonders guten für die
Öffentlichkeit unsichtbar bleiben: Entweder, ich persönlich bin Teil des Dialogs, oder ich
kriege auf gar keinen Fall etwas davon mit. (Danke DsGVO)
Um das ganz deutlich zu sagen: Ich bin wirklich Fan von Datenschutz und Verfechter sauber
geführter und gesicherter Datenbanken. Nur, dass deshalb gute Dialogmarketing-Cases oft
ein Schattendasein fristen, nicht besprochen geschweige denn gefeiert werden, das darf
nicht sein!


Genau deshalb gibt es seit vielen Jahren den MAX-Award: Hier wird sichtbar, welche
Meisterwerke im Dialogmarketing im Deutschsprachigen Raum entstehen. Hier werden
herausragende Ideen und besonders gut gelöste Kampagnen von den Besten Köpfen der
Branche juriert, hier ist die Bühne für all diejenigen dialogischen Kampagnen, die in den
vorausgegangenen 12 Monaten entstanden und erfolgreich geführt worden sind.


Wie habt ihr 2020 Kunden neu gewonnen, wie habt ihr Technologie und Daten genutzt, um
besonders spannende Dialoge zu führen, wie kreativ seid ihr mit der Corona-Krise
umgegangen, welche Trigger habt ihr gesetzt, um Dialoge mit Euren Kunden auszulösen? Wir
sind gespannt auf Eure Cases und freuen uns nach dem besonderen Jahr auf einen
besonderen Jahrgang.


Jetzt ist die Zeit: Zeigt, wie Eure Marken auf Augenhöhe mit Interessenten und Kunden
kommunizieren. Reicht jetzt Eure besten Cases beim MAX-Award ein. Freut Euch auf
Feedback renommierter Fachjuries und auf eine ganz besondere Leistungsshow – MAXimal
sichtbar im Public Voting der besten 30 Arbeiten ab April.

Ann-Sophie Sell, Creative Director Digitas Pixelpark und Jurypräsidentin des MAX-Award

Zur Einreichung geht's hier!

Sponsoren