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BVG - Unhide the Pride


  • Kategorie:
    MAX for Good
  • Einreicher:
    GUD.berlin
  • Kunde:
    Berliner Verkehrsbetriebe
Aufgabe

Ausgerechnet zum CSD und in Zeiten zunehmender Gewalt gegen queere Menschen wird im Bundestag die Pride-Flagge verboten. Ein herber Rückschlag für die queere Community in ganz Deutschland. Diese Leerstelle wollte die BVG kreativ füllen: mit einer räumlichen Intervention im öffentlichen Raum, die demokratische Werte dort erfahrbar macht, wo sie politisch verweigert werden – überraschend, zugänglich und nicht zu übersehen.

Idee

Wenn die Regenbogenfahne nicht über dem Bundestag hängen darf, dann eben darunter. Der U-Bahnhof Bundestag wurde zum räumlich erlebbaren Pride-Statement – platziert auf dem täglichen Arbeitsweg von Millionen und im direkten Blickfeld von Merz, Klöckner und Co. Ein Ort, der sonst nur durchquert wird, wurde temporär umgedeutet: zu einem Zeichen der Solidarität, das sich nicht verbieten ließ und queeren Menschen sichtbar Rückhalt bot.
Kurz vor dem CSD wurde der U-Bahnhof Bundestag in eine Pride-Installation verwandelt. Die ganze U-Bahn Station wurde zum Statement für mehr Toleranz. Für viele queere Menschen wurde die Station zu einem Ort, an dem sie sich gesehen und willkommen fühlten. Im mutig-spielerischen Ton der BVG entstand ein rebellisches, inklusives und unverkennbar berlinisches Statement mit realer kultureller Wirkung im öffentlichen Raum.

Jurybegründung
Schnelle Reaktion der BVG, mit einer gewissen Leichtigkeit. Ein großes gesellschaftliches Zeitgeistthema originell umgesetzt. Eine durchdachte Aktion, die t Zeichen gesetzt hat und in Berlin im Gespräch war. Starke Symbolkraft im Herzen der Demokratie. Marken-Fit, Purpose Fit, Earned Media sehr stark. Hat wichtigen Diskurs ausgelöst.