#Ungleichbehandlung

#Ungleichbehandlung

Kategorie 02 Gesellschaftlicher Dialog
Kunde: Barmer

#Ungleichbehandlung

Jurybegründung

„Ein leider immer noch wahnsinnig wichtiges Thema, unverkrampft und pointiert als Kampagne umgesetzt, stark involvierend – Chapeau!“

Die Aufgabe

Eines der erklärten Markenziele der BARMER ist, die Gesundheit als höchstes Gut des Menschen zu erhalten. Das bedeutet auch, jede:n Versicherte:n für die eigene Prävention, aber auch die Medizin für individuelle Diagnosen und Therapien zu befähigen. Deswegen sollten wir alle nicht mehr an geschlechtsbezogene Krankheiten denken. Brustkrebs ist keine Frauenkrankheit und nicht nur Männer leiden am Herzinfarkt. Jede:r kann daran erkranken – jedoch unterscheiden sich die Krankheitsbilder vom Geschlecht. Frauen sind anders als Männer. Ihre Körper ticken anders. Je früher das Bewusstsein in der Medizin und bei jeder Person dafür ist, desto eher greift die Prävention.

Die Idee

BARMER fordert eine #Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in der Medizin. Mit provokanten, zugespitzten Headlines als (digital) Out-of-Home- und Social-Media-Kampagne macht die BARMER gendersensible Medizin für alle sichtbarer. Unterstützt wird diese Kampagnenbotschaft durch Ariane Alter und Jochen Schropp im Hero-Film und in aufklärenden Videos, die auf deren Instagram-Kanal, auf den Kanälen der BARMER und über Influencer:innen gestreut wurden.

Als Key Visual wurde DaVincis vitruvianischer Mensch verwendet – allerdings mit einem zeitgemäßen Upgrade. Die Skizze des Menschen ist bekannt als Motiv auf jeder Krankenversicherungskarte. DaVincis Zeichnung bestand bisher aus rein männlichen Konturen. Diese wurde um die einer Frau erweitert und als Instagram-Sticker bekannt gemacht. Es fand sich auch in allen Maßnahmen wie Video-Abbinder als visueller roter Faden wieder.

Das Ergebnis

Die Kampagne #Ungleichbehandlung ist national bekannt geworden. Von offline über online wurden 86,4 Mio. Personen erreicht. Die schockierenden Headlines als OOH-Motive wurden auf Social Media verlängert und erhielten zu 77,6 % positven Zuspruch via Kommentare. Dieser positiven Zuspruch seitens der Zielgruppe wurden über den gemeinsamen Austausch intensiviert. Während der Kampagne wurde die Anzahl der eingehenden Kommentare fast verdoppelt (+ 92,72 %). Die Kampagne blieb in den Köpfen: Ein Ad-Recall Lift von 10,2 % wurde auf Facebook erreicht. Während der Kampagne erhielt die BARMER-Website 126 % mehr Zugriffe.

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