Operation #OCEANDETOX

Operation #OCEANDETOX

Kategorie 01 Nachhaltigkeit
Kunde: WWF

Jurybegründung

Eine der ganz wenigen Arbeiten, die aus dem Metaverse und mit dem Einsatz von NFTs wirklich guten Dialog macht, und dabei die digitale und die reale Welt konkret miteinander verbindet.

 

Die Aufgabe

Das Müllproblem in den Weltmeeren ist außer Kontrolle gerate. Allein im Pazifik gibt es einen Plastikmüllstrudel, der dreimal so groß ist wie Frankreich. Fast alle wissen das. Doch nur wenige tun etwas dagegen: wie z.B. der WWF.

Der WWF engagiert sich mit vielen Projekten, um diese Katastrophe einzudämmen. Doch dazu braucht es Spenden. Das Problem: der Großteil der aktuellen Spender:innen ist 50+. Das ist mittelfristig ein Problem. Es gilt, die Spenderbasis zu verjüngen und neue Zielgruppen an den WWF zu führen.

Zum Glück sind junge Zielgruppen oft ökologisch interessiert und generell spendenbereit. Sie wollen gezielt mit ihrem Geld etwas verändern und es nicht einfach einer großen Organisation pauschal überlassen. Nächste Hürde:
Sie sind über die klassischen Spenden-Kanäle wie Werbung im linearen Fernsehen oder postalische Zusendungen sehr schwer zu erreichen.

Die Idee

Seit 2022 sind Metaverse eines der Hypethemen in unserer Zielgruppe. Wir nutzen das Interesse daran aus, um junge Menschen über das Müllproblem zu informieren und anzuregen etwas zu verändern – im Metaverse für die reale Welt!
So entstand Operation #OceanDetox – ein Metaverse, das aus "Virtual Reality" "Virtual for Reality" macht. Es aktiviert mit innovativen edukativen und spielerischen Elementen, bietet eine Plattform zum Auszutauschen und zum sofortigen Handeln.
Das Zentrum bildet eine anamorphe Wal-Skulptur aus individuell designten Müll-NFTs, die dank der Kooperation mit der grünen POLYGON-Blockchain besonders umweltfreundlich sind und die alle einfach nehmen und kaufen können. Der Verkauf dieser NFT’s ermöglicht es Partnerorganisationen des WWF, kiloweise echten Müll aus den Meeren zu fischen.
Der Start wurde mit einer Social-Dialog-Kampagne begleitet, die auf junge Zielgruppen zugeschnitten ist und in Tonalität und Look von klassischer Umweltschutz-Kommunikation abweicht.

Das Ergebnis

Die Aktion kam genau zur richtigen Zeit. Mitten in eine Phase in der der potentielle Mehrwert von Metaversen gerade kontrovers diskutiert wurde. Allein in den ersten 72 Stunden kamen Tausende Besucher, die insgesamt über 17 Tage auf der Plattform verbrachten, sich informierten und interagierten. Und Müll kauften.

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